Häufige Fragen
-kurz erklärt
Wir beziehen über unseren Kakaopartner meist Micro-Chargen, oder spezielle Auswahlen von Jahrgängen einer bestimmten Region oder Farm.
In dieser Form meist nur 50-80Kg Kakaobohnen pro Jahr je Sorte.
Dies ermöglicht uns einen stetigen Wechsel mit hoher Qualität mit Fokus auf die Vielfalt von Kakao.
Somit sind unsere Schokoladen als Jahrgänge zu betrachten, einzigartig und nicht mehr wiederholbar.
"Ja es gibt ein Mindesthaltbarkeitsdatum von 1 Jahr", aber wir sagen Ihr könnt, wenn Ihr wollt unsere Schokoladen zwischen 5–10 Jahre
bei 18–24°C trocken und dunkel lagern. Ihr habt Jahrgänge die nie mehr wiederholbar sind.
Was sich verändert, sind die Noten des Kakao die sich mit der Zeit verfeinern.
Genau gesehen ist Kakao ein Fermentationsgeschmack, der durch den Mensch erst entsteht. Wie Misopasten, Sake, Bier, Wein etc...
Man kann auch sagen es ist ein Umami–Geschmack.
Die Kakaobohnen die in der Kakaofrucht sind, werden traditionell mit ein kleinen Teil des Fruchtfleisches in Holzkisten kontrolliert zu Vergärung gebracht, zwischen 5–6 Tage auch mal bis 9 Tage. Dadurch entwickeln sich Milchsäuren, Essigsäuren und Alkohlprozesse die die Kakaobohnen langsam aber stetig fermentieren, wodurch Kakao als Geschmack sich entwickelt und die Kakaobohnen erst genießbar macht, wo wir dann wiederum Schokolade daraus herstellen können. Vorher ist eine Kakaobohne so neutral wie ein Apfel oder Birnenkern.
Und dieser Fermentations–Prozess bestimmt auch ob eine Schokolade zum Beispiel fruchtig oder tief Schokoladig schmeckt, ohne etwas künstlich hinzu zubringen, was die Industrie gerne macht.
Je nachdem wie der Bauer, die Kooperative, die Einzel–Farm Ihre Kakaofrüchte und Kakaobohnen nach Genetik, Fermentation in Holzkisten , Anbauhöhe, Region , Wetter, Klima, Wald oder Agroforstwirtschaft hegt und pflegt.
Entstehen aus der Natur heraus wie bei Wein unterschiedliche Nuancen von Noten , die uns immer wieder neu überraschen.
Wir von Choklad Zimmer die nach dem Bean to Bar Prinzip arbeiten, können diese Noten durch ein bestimmtes Röstprofil fixieren und für eine Momentaufnahme des Jahres festhalten, ohne etwas künstliches hinzuzufügen. Wie ein Winzer bei der Weinherstellung.
Kakaobohnen, sortenrein hergestellte Kakaobutter und Rohrohrzucker.
Wir wollen keinen Schnick–Schnack im Geschmack einer Kakaosorte.
WENIGER ist MEHR! Um so mehr Geschmack von der Natur umso weniger Zutaten.
Wir sprechen nur für uns als Hersteller und nicht für andere!
Für uns bedeutet es wie die Kakaobohne von der Natur aus vor dem und nach dem rösten ist.
Ist Sie intensiv in Ihren eigenen Noten gehen wir mit dem Kakaoanteil runter und ist Sie sanft von der Natur aus gehen wir mit dem Kakaoanteil höher. Somit passen wir uns der Kakaobohne an ohne das die Schokoladen zu lasch oder zu viel sind und Ihr euren Geschmack finden werdet.
Bitter* als solches gibt es für uns nicht, dies würde heißen das wir unsere Kakaobohnen überrösten und sie damit verbrennen würden.
( *Ja für die die es genau haben möchten: laut Gesetzgeber und EU_Kakaoverordnung muss, soll, ist es als dunkle Schoklade , Milchschokolade, Zartbitter oder Edelbitter deklariert und auch von uns so ausgeschrieben)
Wir beziehen mit unseren Partner Silva Cacao, die wiederum aus Agroforstwirtschaften mit sozioökonomischen Wurzeln unsere Kakaobohnen.
Dadurch ist ein direkt Handel und eine zurückverfolgbare Herkunft garantiert.
Und manchmal in Nano–Lot auch direkt beim Bauer persönlich.
Momentan im Jahr 2026 sind wir bei 9–13 EUro pro Kg je Sorte oder Herkunft wo der Premiumpreis des Kakaobauer oder Kooperative schon enthalten ist!
Unsere Einkaufs–Chargen sind von 50KG–70kg pro Jutesäcke, 1-2 mal pro Kakaosorte und Herkunft!